Ihre Maschinen-Software über die ganze Lebensdauer aktuell und sicher halten

Der Cyber Resilience Act verlangt, dass Hersteller Schwachstellen behandeln und Sicherheitsupdates liefern, über Jahre. Wir bauen und betreiben die Technik dafür.

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Das Problem

In der Software einer Maschine stecken zahlreiche fremde Bibliotheken: im Betriebssystem, in den Containern, in der Bedien-App. Wird in einer davon eine Schwachstelle bekannt, müssen Sie wissen, ob Ihre Maschinen betroffen sind, und ein Update liefern.

Bei vielen Herstellern hängt das an einzelnen Personen. Welche Version wo läuft, steht in keiner Liste. Updates werden eingespielt, wenn ohnehin ein Techniker vor Ort ist. Der Cyber Resilience Act macht daraus eine Pflicht mit Fristen und einem Unterstützungszeitraum, der in der Regel mindestens fünf Jahre beträgt.

SBOM, Schwachstellen-Scans und Sicherheitsupdates

Jede Auslieferung erzeugt in der Build-Pipeline automatisch eine Software-Stückliste (SBOM). Damit ist für jede Version dokumentiert, was drinsteckt.

Die Pipeline prüft jede Version gegen bekannte Schwachstellen, und die Prüfung läuft danach weiter, auch für Versionen, die schon im Feld sind. Jeden Treffer bewerten wir danach, ob die betroffene Funktion erreichbar ist und wie dringend ein Update ist. Als Ergänzung setzen wir KI-gestützte Prüfungen von Code und Abhängigkeiten ein, mit Werkzeugen nach Absprache.

Ist ein Update nötig, bauen und testen wir es und rollen es per OTA aus. Das Geräteinventar zeigt, welche Geräte es schon haben. Die Protokolle halten fest, welche Version wann auf welchem Gerät angekommen ist.

Was Sie bekommen

  • eine Pipeline, die zu jeder Version SBOM und Schwachstellenbericht erzeugt
  • einen festgelegten Ablauf, wie mit gefundenen Schwachstellen umgegangen wird
  • Sicherheitsupdates, gebaut, getestet und ausgerollt
  • einen regelmäßigen Bericht über den Stand Ihrer Flotte
  • auf Wunsch als laufende Leistung über den Unterstützungszeitraum

Grenzen

Wir setzen technische Anforderungen in Software um. Ob Ihr Produkt konform ist, beurteilen Ihre Rechts- und Normenexperten oder eine benannte Stelle. Rechtsberatung, Risikobeurteilung nach Maschinenverordnung, CE-Kennzeichnung und Zertifizierungen bieten wir nicht an, einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr ebenfalls nicht.

Häufige Fragen

Betrifft uns der Cyber Resilience Act?

Er gilt für Produkte mit digitalen Elementen, die in der EU auf den Markt kommen, also auch für viele Maschinen und vernetzte Geräte. Ob und wie Ihr Produkt betroffen ist, klären Sie mit Ihren Rechts- und Normenexperten. Wir setzen die technischen Anforderungen um.

Welche Fristen gelten?

Laut EU-Kommission gelten die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen seit 11. September 2026, die übrigen Pflichten ab 11. Dezember 2027. Die neue Maschinenverordnung gilt ab 20. Jänner 2027 und enthält ebenfalls Anforderungen an den Schutz vor Manipulation. Maßgeblich ist der Text im Amtsblatt der EU.

Was ist eine SBOM?

Eine Software Bill of Materials ist die Stückliste Ihrer Software. Sie führt jede Bibliothek mit Version an. Wird eine Schwachstelle bekannt, sehen Sie damit sofort, welche Ihrer Versionen und Geräte betroffen sind.

Geht unser Quellcode dabei an externe KI-Dienste?

Nur, wenn Sie zustimmen. Die automatischen Scans laufen in Ihrer Pipeline. KI-gestützte Prüfungen setzen wir mit Werkzeugen ein, die wir vorher mit Ihnen vereinbaren.

Brauchen wir dafür OTA-Updates?

Wer über Jahre Sicherheitsupdates liefern muss, braucht einen Weg aufs Gerät, der ohne Techniker vor Ort funktioniert. Fehlt dieser Weg, bauen wir ihn zuerst.

Erzählen Sie uns von Ihren Maschinen

Beschreiben Sie kurz Ihre Anlage und was nicht funktioniert. Wir sagen Ihnen, ob und wie wir helfen können.