Maschinendaten erfassen, speichern und nutzbar machen

Wir lesen Daten aus der Steuerung per OPC UA oder MQTT, puffern sie am Gerät und bringen sie in eine Zeitreihen-Datenbank, in Dashboards und in Ihre Systeme.

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Das Problem

Die Daten sind in der Steuerung vorhanden: Zustände, Zähler, Temperaturen, Störungen. Nutzen kann sie aber nur, wer an der Anlage steht. Für Service, Produktentwicklung und Ihre Kunden sind sie unsichtbar.

Erste Versuche enden oft als Pilot an einer Maschine: ein Skript, eine Datenbank, ein Dashboard. Sobald die zweite Anlage dazukommt, die Verbindung abbricht oder jemand einen Wert umbenennt, hält die Lösung nicht mehr.

So kommen Maschinendaten per OPC UA in die Datenbank

Am Anfang steht das Datenmodell: welche Werte, mit welchen Namen, Einheiten und Zeitstempeln, für welche Anlagentypen. Das legen wir mit Ihren Entwicklern fest, bevor wir Code schreiben.

Ein Python-Dienst auf dem Edge-Gerät liest die Werte per OPC UA aus der Steuerung, oder die Steuerung schickt sie per MQTT. Die Nachrichten gehen über einen Message-Broker (RabbitMQ oder ein MQTT-Broker) weiter. Telegraf schreibt sie in eine Zeitreihen-Datenbank, Grafana zeigt sie an. Eine REST-Schnittstelle (FastAPI) stellt die Daten Ihren anderen Systemen bereit.

Das funktioniert für Maschinen, die bei Ihren Kunden stehen, genauso wie für eigene Anlagen und Module, die Sie selbst überwachen wollen.

Seit 12. September 2026 müssen Hersteller neu in Verkehr gebrachter vernetzter Produkte den Nutzern laut Data Act Zugang zu den erzeugten Daten ermöglichen. Ob Ihr Produkt darunter fällt, klären Sie rechtlich. Technisch ist eine Datenpipeline mit Schnittstelle die Grundlage dafür.

Was Sie bekommen

  • ein dokumentiertes Datenmodell für Ihre Anlagentypen
  • die Erfassung auf dem Edge-Gerät, mit Pufferung bei Verbindungsverlust
  • Message-Broker, Zeitreihen-Datenbank und Dashboards
  • eine Schnittstelle für ERP, Service-Software oder Kundenportale
  • Code und Konfiguration in Ihrem Repository

Grenzen

Wir lesen Daten aus der Steuerung, wir programmieren sie nicht. Fehlt eine Schnittstelle, Sensorik oder Verkabelung, übernehmen das Ihre SPS-Leute oder unser Partner aus der Automatisierungstechnik.

Häufige Fragen

Welche Steuerungen können Sie anbinden?

Alles, was einen OPC-UA-Server oder MQTT anbietet. Das gilt für die meisten aktuellen Industriesteuerungen. Den Zugang auf der Steuerungsseite richten Ihre SPS-Leute oder unser Partner ein; wir übernehmen ab der Schnittstelle.

Unsere älteren Anlagen haben kein OPC UA. Geht das trotzdem?

Dann braucht es zuerst eine Schnittstelle auf der Steuerungsseite, etwa ein Gateway oder eine Erweiterung des SPS-Programms. Diesen Teil erledigen Ihre SPS-Leute oder unser Partner. Ab dort ist der Weg derselbe.

Warum liest ein eigener Python-Dienst die Daten und nicht direkt Telegraf?

Ein eigener Client gibt uns die Kontrolle über Abonnements, Pufferung und Datenmodell. Er legt die Werte in eine Warteschlange, Telegraf schreibt sie von dort in die Datenbank. Fällt die Datenbank kurz aus, geht nichts verloren.

InfluxDB oder TimescaleDB?

Beides ist im Einsatz. InfluxDB passt gut für reine Messreihen. TimescaleDB auf PostgreSQL ist im Vorteil, wenn Zeitreihen und relationale Daten wie Aufträge oder Stammdaten gemeinsam abgefragt werden.

Wem gehören die Daten?

Ihnen. Die Daten liegen in Ihrer Infrastruktur oder auf EU-Infrastruktur, die wir für Sie betreiben. Sie bekommen den Code und die Zugänge.

Erzählen Sie uns von Ihren Maschinen

Beschreiben Sie kurz Ihre Anlage und was nicht funktioniert. Wir sagen Ihnen, ob und wie wir helfen können.